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Artystyczne śniadanie na trawie w stylu lat 60. Dedykowane Jackowi Nieżychowskiemu Bericht
Jazz w Willi. Royber Trio. Muzyka Filmowa. M. Trzaska, O. Walicki, M. Moretti. Bericht
Jan Młynarski i Warszawskie Combo Taneczne. Bericht
Henry Mancini. 100-lecie urodzin. K. Dondalska i W. Pawlik Trio Bericht

Im Licht der Gefühle. Die Ausstellung von Joanna Sarapata

31.10.2023 – 9.12.2023

Am 31. Oktober werden in den historischen Innenräumen der Stettiner Lentz-Villa die Bilder einer der bekanntesten zeitgenössischen Künstlerinnen, Joanna Sarapata, ausgestellt. In der Ausstellung mit dem Titel "Im Licht der Emotionen" werden 18 Werke gezeigt. Die Malerin, die für ihre außergewöhnlichen Darstellungen von Weiblichkeit bekannt ist, wird sowohl ihre neuesten Werke als auch die einzigartigen Bilder aus privaten Sammlungen präsentieren.
In ihrer über dreißigjährigen Karriere hat Joanna Sarapata einen einzigartigen Stil entwickelt, der unverwechselbar ist. Sinnliche Ballerinen und fesselnde Akten, die mit dem von der Malerin bevorzugten Gold akzentuiert sind, haben das Publikum immer wieder begeistert.

Im Mittelpunkt der kreativen Überlegungen der Malerin steht die Frau. Nicht nur ihre Schönheit und Sinnlichkeit, sondern auch das breite Spektrum an Emotionen, die oft in der Bewegung des Körpers zum Ausdruck kommen. Seit Jahren präsentiert Joanna Sarapata den Zuschauern ein Spektrum unterschiedlicher Erfahrungen, und was auf den ersten Blick polarisiert erscheint, verbindet sie in ihren außergewöhnlich schönen Bildern. Sowohl weibliche Stärke als auch Zartheit, die Sinnlichkeit des Körpers und seine Vergänglichkeit haben ihren Platz in ihren fesselnden Werken.

In der Ausstellung in der Stettiner Lentz-Villa kann das Publikum sogar 18 Werke bewundern, die das kreative Universum der Künstlerin in einem Querschnitt skizzieren. Die Bilder, die Bewegung und Emotionen vermitteln, werden den Besucher in die geheimnisvolle Welt der Weiblichkeit entführen. Die in Stettin präsentierten Werke erzählen die Geschichte der Gefühle und heben deren einzigartige Schönheit hervor.

Die Ausstellung mit dem Titel "Im Licht der Gefühle" ist ein universeller Ausdruck der Weiblichkeit und berührt den Betrachter auf vielen Ebenen. Die Ausstellung umfasst nicht nur Werke aus Privatsammlungen, sondern auch die neuesten Werke, die eigens für die Ausstellung in der Lentz-Villa geschaffen wurden.

Joanna Sarapata hat die École Nationale Supérieure des Beaux Art in Paris absolviert. Bereits 1987 wurden ihre Bilder ausgestellt, unter anderem in Frankreich, wo sie fast 20 Jahre lang lebte und arbeitete, in Spanien, wo sie weitere acht Jahre lebte, sowie in Monaco, Deutschland, den USA und der Schweiz. Seit 1998 sind die Arbeiten der Künstlerin auch in Polen zu bewundern.

Partner der Veranstaltung: BMW BOŃKOWSCY, RADISSON BLU HOTEL SZCZECIN

Medienpartner: TVP KULTURA, WIRTUALNA POLSKA, RADIO NOWY ŚWIAT, RYNEK I SZTUKA, WELL.PL, WSZCZECINIE.PL, ARTINFO.PL

Die Ausstellung "Im Licht der Gefühle" kann täglich (außer sonntags und montags) besucht werden:

Dienstag – 10:00 – 16:00 Uhr

Mittwoch – 10:00 – 18:00 Uhr

Donnerstag – 10:00 – 16:00 Uhr

Freitag – 10:00 – 16:00 Uhr

Samstag – 10:00 – 16:00 Uhr

Sie sind sehr herzlich eingeladen.








Lucia Mugnolo. Auf der Suche nach dem entscheidenden Augenblick.

Nichts scheint die Bilder, in denen das alltäglich Besondere mit der Kamera eingefangen wird, besser zu beschreiben, als die Idee des „entscheidenden Augenblickes”, die vom Wegbereiter des modernen Fotojournalismus, Henri Cartier-Bresson geprägt wurde. Ob er sich wie ein Basketballspieler durch die Menschenmassen schlängelt (Garry Winogrand) oder ob er die Stadt wie ein Jäger auf Motivjagd durchstreift (H. Cartier-Bresson), müssen bei einem Fotojournalisten Flinkheit, Reflex, aber auch Instinkt und Feinfühligkeit eine organische Einheit bilden, damit er diesen richtigen Moment festhalten kann, in dem sich gerade die bedeutsamsten soziologischen, politischen, historischen und kulturellen Aspekte konzentrieren und verdichten.

Als Erbin der italienischen Nachkriegsfotografie dokumentiert Lucia Mugnolo die Realität als grundsätzlich objektive fotografische Notizen, die aber von einer großen Empathie für die Sujets und auch einem sicheren Gespür sowohl für diese raffinierte als auch diese scheinbar banale Ästhetik geprägt sind. Und all das ist mit einer Prise Ironie und Distanz gewürzt, die für die neapolitanische Kultur der langen Dauer so charakteristisch sind, die sich den flüchtigen politischen oder sozialen Trends weitgehend entzieht.

Kennzeichnend für Mugnolo ist ihre Faszination für verschiedene Spiegelungen, Wiederholungen und Rhythmen, diese Faszination ist eine Art, das Flüchtige zu reflektieren, das Vergehende zu erfahren, ein Versuch, die Realitätsschichten freizulegen und zu beobachten, ein gewisses Spiel mit verschiedenen Methoden, die Zeit zu begreifen, die für einen Augenblick in der Fotografie anhält. Dadurch sind ihre Werke nicht nur eine trockene dokumentarische Aufzeichnung, sondern ein Ersatz für Handlung und Gefühl und werden so zu einer Art ritueller Miterfahrung, die sowohl den Intellekt als auch die Sinne einbezieht und sich zwischen der Künstlerin, den fotografierten Sujets und dem Betrachter abspielt.

"Ich erzähle gerne Geschichten", sagt Lucia Mugnolo über ihre Foto-Stories, die sie bei Spaziergängen in ihrer Heimatstadt Neapel aufgenommen hat. Seine Straßen bringen Menschlichkeit in den Alltag, vermitteln das Gefühl der Zugehörigkeit und der Gemeinschaft, und die spontane, oft ungeplante Interaktion beseitigt das Gefühl der Einsamkeit mitten in einer großen Menschenmenge, das für viele moderne Metropolen so typisch ist. Vier Kapitel der Ausstellung mit visuellen und erzählerischen Inhalten zeigen ausgewählte Aspekte des Stadtlebens. Wir werden von Portraits der Stadtbewohner:innen begrüßt, die bei ihren täglichen Aktivitäten aufgenommen wurden. Dann werden wir in die Menschenmenge hineingezogen, die den Karneval und den Gewinn der italienischen Meisterschaft 2023 durch die Fußballmannschaft Napoli feiert, und wir treffen Neapolitaner, die ihre Freizeit an der sonnigen Strandpromenade verbringen, die vom geheimnisvollen Vesuv überragt wird. Schließlich werfen wir einen Blick in die neoklassizistische Villa Pignatelli und lassen uns von der Schönheit des lokalen künstlerischen Erbes verzaubern.

Der neapolitanische Blues-Mann Pino Daniele sang: "Napule è na' camminata" – Neapel ist eine Wanderung. Manchmal überwältigend schön, manchmal verwirrend in seinem Chaos, ist es nie langweilig oder mittelmäßig, bleibt in ständiger Bewegung und Fluktuation, immer außerhalb starrer Rahmen und strenger Klassifizierungen. Auf der Suche nach dem "entscheidenden Augenblick" liefert Lucia Mugnolo keineswegs eine endgültige Definition dieser ungezähmten Stadt, sondern enthüllt aus der Insider-Perspektive eine gewisse subjektive Chronik des Alltäglichen, die sich aus Beteiligten, Momenten und Fragmenten der facettenreichen und vielschichtigen Identität Neapels zusammensetzt.

Marta Wróblewska
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